Willkommen bei der
Kaffee privat Rösterei Ondraczek
Espenau/Schäferberg

Kaffee-Genuss mit Leidenschaft

Kaffee ist des Deutschen liebstes Getränk

Man kann ihn in vielen Varianten genießen. Ob als Espresso bzw. als Filterkaffee oder in einer Stempelkanne zubereitet:
Der gleiche Kaffee schmeckt immer anders.
Die weltweit verschiedenen Anbaugebiete mit ihren unterschiedlich nährstoffreichen Böden und andersartigen Witterungsbedingungen erzeugen charakteristische Aromen in den einzelnen Kaffeesorten.

Kaffee ist also nicht gleich Kaffee

Aber eine Gewissheit haben Sie bei allen unseren Kaffeesorten:
Sie werden von uns in schonender Langzeitröstung für Sie gesundheitsschonend geröstet.
Durch eine Röstzeit von bis zu 20 Minuten und einer möglichst niedrigen Temperatur verliert der Kaffee durch unsere Röstung – im Gegensatz zur industriellen Röstung – viel von den Magen belastenden Chlorogensäuren. Er ist somit wesentlich bekömmlicher bei einem intensiven Genuss.

Rubiaceae (Rötegewächse) ist eine eigene vielfältige Pflanzenfamilie mit vielen verschiedenen Gattungen, wie z.B. Galium Odoratum (Waldmeister) oder Gentianales (Enzianartige). Man glaubt es kaum, eine Gattung darin ist auch Coffea. Die zwei wichtigsten Arten für unseren Trinkgenuss sind Coffea arabica und Coffea canephora (Robusta). Sie wachsen hauptsächlich im Bereich des „Humus- bzw. des Kaffeegürtels“. Also zwischen dem 23° nördlichen und dem 25° südlichen Breitengrad. Kaffee wächst dort, wo es immer warm ist, rund um den Äquator.

Arabica

Die Arabicapflanzen wurden der Sage nach um 900 n. Chr. Im äthiopischen Hochland von Hirten entdeckt. Die Kultivierung der Pflanzen begann ca. 1200 n. Chr., meist für den Eigenbedarf oder als Abgabe an den Herrscher. Später wurde im Jemen der Kaffee für eine kommerzielle Vermarktung angebaut.

Der Arabica ist ein Hochlandkaffee. Er wird zwischen 800 bis 2000 m ü.d.M angebaut, teilweise sogar noch höher. Er braucht ein gleichmäßiges, kühles Klima um etwa 15°C – 24°C. Dadurch reift er langsam und nimmt mehr und komplexere Aromen auf.

Auch hat er weniger Koffein, da es in den Höhen kaum Fressfeinde gibt. Wenn wir von einem guten, schmackhaften Kaffee reden, ist damit meistens ein Arabicakaffee gemeint.

Robusta

Wildwachsende Robustapflanzen wurden um ca. 1860 und damit verhältnismäßig spät entdeckt. Die erste dokumentierte Kultivierung begann etwa 1870 im Kongo.

Der Robusta wird in vergleichsweise niedrigen Höhenlagen von 200 – 800 m ü.d.M angebaut. Bei 25°C bis 30°C reifen die Kirschen recht schnell, dadurch kann die Frucht aber nicht so viele Voramomen aufnehmen wie die Arabicapflanze. Aber sie hat das 2-3fache an Koffein. Koffein ist bitter und so versucht sich die Pflanze gegen Fressfeinde zu schützen, denn die mögen den bitteren Geschmack auch nicht.

Durch seinen hohen Koffeingehalt wird er gerne mit dem Arabica-Kaffee gemischt, um bei einem Espresso eine voluminöse, stabile Crema zu erhalten.